Konflikte sind Chancen.
13.10.2024
Wie denkst du über Konflikte?
Konflikte nerven. Sie kosten uns viel Zeit und Energie.
Sie entstehen, wenn verschiedene Perspektiven aufeinandertreffen. Und sie gehören zum Leben – wie die Luft zum Atmen. Konflikte sind unausweichlich.
Und Konflikte sind oft notwendig, um:
- besser zu kommunizieren,
- selbstbewusster zu werden,
- Beziehungen zu vertiefen,
- neue Lösungen zu finden.
Die Frage ist nicht, ob Konflikte passieren. Die Frage ist, wie du mit ihnen umgehst.
Drei Fragen, um aus deinem nächsten Konflikt eine Chance zu machen.
Frage 1. Was zeigt mir dieser Konflikt über mich selbst?
Schau auf dich: Was fühlst du? Was brauchst du? Was hast du (nicht) kommuniziert? Welche Grenzen wurden überschritten? Die Antworten bringen Klarheit – und oft eine neue Perspektive.
Frage 2. Was will mein Gegenüber – und was glaube ich (nur), dass sie/er will?
Fakten und Vermutungen vermischen sich leicht: Was ist wirklich wichtig für dein Gegenüber? Woher weißt du das – und welche Absichten unterstellst du vielleicht nur?
Frage 3. Was kann sich durch diesen Konflikt für beide verbessern?
Jeder Konflikt verändert etwas: Welche Grenzen können klarer benannt werden? Welches Missverständnis lässt sich klären? Wo entstehen neue Ideen?
Ein Konflikt ist kein Zeichen von Versagen.
Durch deine Bereitschaft, ehrlich hinzusehen.
Durch deinen Mut, für dich einzustehen.
Durch deinen Willen, dein Gegenüber wirklich zu verstehen.
Durch deine Fähigkeit, deine Gedanken und Gefühle klar in Worte zu fassen – ohne Vorwürfe, ohne Ausflüchte.
„Das Ziel eines Konflikts oder einer Auseinandersetzung soll nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein.“
Zitat zum Thema von Joseph Joubert, 18. Jahrhundert