Warum du Nein sagen lernen musst, wenn du ernst genommen werden willst.
29.04.2025
Klarheit schafft Respekt.
Klare Worte ermöglichen Orientierung.
Orientierung führt zu Verständnis.
Verständnis schafft Sicherheit.
Drei Tipps, mit denen dir Nein sagen ab jetzt leichter fällt.
1. Nimm dir Bedenkzeit.
Antworte nicht sofort, sondern überlege erst, was du wirklich willst. Sag z.B.:
„Ich denke kurz darüber nach und melde mich gleich mit einer Antwort bei dir.“
2. Biete eine Alternative an (wenn du willst).
„Ich schaffe es zeitlich nicht, das gesamte Aufgabenpaket zu übernehmen. Ich schlage vor, dass wir die Aufgaben im nächsten Team-Meeting nach Themenbereichen aufteilen und ich einen Bereich abdecke.“
3. Begründe – und rechtfertige dich nicht.
Häufig hilft es, wenn dein Gegenüber versteht, warum du Nein sagst. Teile gerne deine Beweggründe – wenn du willst. Und denke daran: Du musst dich nicht rechtfertigen. Auch ein „Das passt für mich gerade nicht“ ist ausreichend. Kurz. Klar. Ohne Schuldgefühle.
Das äußere Nein.
Nicht nur was du sagst, zählt – sondern auch wie.
Ob du willst oder nicht: Deine Körpersprache, Mimik, Tonfall und Wortwahl gehören alle zur Nachricht dazu.
Kopf hoch. Schultern zurück. Rücken gerade.
Schau der anderen Person in die Augen.
Deutliche Aussprache, freundlich und respektvoll im Ton.
Klar und direkt im Inhalt.
Deine Körpersprache macht einen fundamentalen Unterschied. Sie zeigt, dass du es ernst meinst – und sorgt dafür, dass dein Nein nicht nur gehört, sondern auch respektiert wird.
„Nein ist ein ganzer Satz.“
Und manchmal der wichtigste, den du sagen kannst.